Test: Aerocool XPredator X3

Das Unternehmen Aerocool, bekannt für vielerlei Bereiche in der PC-Szene, stellt mit dem XPredator X3 eine Erweiterung zum XPredator dar.Das Gehäuse richtet sich vor allem an Gamer, da nicht nur farbintensive Akzente eingesetzt werden, sondern auch mit einer optimalen Kühlung für Gaming-Verhältnisse geworben wird.

Außerdem wird mit einem kompakteren Dasein beim XPredator X3 geworben, denn während das XPredator noch ein Big-Tower war, handelt es sich hier um einen Midi-Tower, der jedoch annähernd gleiche Leistungen vollbringen soll. Wir möchten das Gehäuse für euch prüfen und festellen, ob alle Ansprüche, die das Gehäuse erfüllen möchte dem Klientel -Gamer- gerecht wird.

Aerocool X3 START

Wir danken Aerocool für das Zusenden des Testsamples!

Lieferumfang und Ausstattung

Das Aerocool XPredator X3 wird in einer ebenso herausstechenden Verpackung geliefert, wie das Gehäuse selbst auch darstellen soll.

Die Front der Verpackung zeichnet vor allem das Gehäuse an sich mit ersten näheren Bildern zum Erscheinungsbild aus, aber auch ein Hintergrund, der wohl nicht als neutral, sondern viel eher auffordernd gelten soll.

Die zu unserem Gehäuse passend gestalteten Umverpackung stellt sich natürlich bei den anderen Farbvarianten in anderer Fom dar.Insgesamt gibt es vier verschiedene Farbauswahlen, darunter fallen die Varianten „White Edition, Avenger, Evil Black und Devil Red.“

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Das XPredator wird zu jedem Käufer, außer der zusätztlichen Umverpackung, sicher in Styropor und einer Plastikfolie gehüllt geliefert und sollte somit schadensfrei ankommen.

Das zum Gehäuse zugehörige bzw. benötigte Zubehör ist in einer kleinen Verpackung im Festplattenkäfig verstaut worden, sodass auch alle Schrauben und Teile sicher den Käufer erreichen.

Der Lieferumfang beinhaltet:

  • Bedienungsanleitung
  • Schrauben/Abstandshalter
  • einen USB 3.0 Adapter
  • kleiner Aufsatz für Abstandhalter

Erfreulicherweise lässt sich nach dem Öffnen des Kartons feststellen, dass der Hersteller mitdenkt und alle Tüten mit einem entsprechenden Aufkleber versehen hat, welcher es dem Käufer erleichtert feststellen zu können, welche Schrauben wofür eingesetzt werden müssen.

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Das Aerocool XPredator X3 soll in seinem Gewand als Midi-Tower so gut wie keinen Unterschied zu den anfänglichen XPredator Gehäusen darstellen.Dies lässt sich auch bestätigen, denn von außen sehen beide ähnlich aus, lediglich die Größenunterschiede und die größere Farbauswahl beim XPredator stehen der Verwechslungsgefahr entgegen.

Unser Testsample stellt die weiße Variante dar, wobei dies in der Front gleich etwas wiederlegt wird. Denn dort kommt hauptsächlich die Farbe schwarz in Form der Mesh-Abdeckungen vor. Weiterhin nehmen sowohl das Firmenlogo als auch die Produktbezeichnung Gestalt auf dem Mesh an.

Doch die Front zeichnet sich in ihrer Gestaltung eher schlicht aus und soll wohl auf anderes hinweisen. Dies geschieht vermutlich erfolgreich durch eine Rundung am oberen Teil des Gehäuses. Das Gehäuse zeigt hier nämlich nochmals mit auffällig gestaltetem Frontpanel auf einem schwarzen Hintergrund, dass es sich hier um das XPredator X3 handelt.

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Hierzu befinden sich auf den Außenseiten vom Frontpanel die Steuerelemente für die Lüftersteuerung, weiter nach innen gehend sind zwei USB 3.0 Ports vorzufinden und im Kern des Frontpanles die obligatorisch vorzufindenen Audio-Anschlüsse. Außerdem ist hinter dem Frontpanel ein Hot-Swap für 2,5 Zoll Laufwerke sowie eine rutschfeste Ablage vorhanden.

Während der Hintergrund vom Frontpanel in schwarz gehalten wurde, befindet sich der An/Ausschalter zwar im selben Teil, jedoch komplett in der Farbe weiß gehalten.

Technische Spezifikationen

Aerocool XPredator X3
Gehäusetyp:Kompatiblität zu Mainboards mit ITX/Micro ATX/ATX
Abmessungen:223 mm × 527 mm × 533 mm (BxHxT)
Gewicht:6,4 kg
Lüfter:1 x 20cm Front (vorinstalliert), 1x 12/ 14cm Heck (14cm vorinstalliert);1x 12/ 14cm Boden (optional)2 x 12cm HDD Käfig (optional)1 x 20cm/2x 12 /14cm Deckel (optional), 2x 12/14cm Seitenteil (optional)
Einbaumöglichkeiten:3 x 5,25 Zoll Laufwerke (Adapter für 3,5 Zoll Laufwerke vorhanden)8x 3,5 Zoll Festplatten, sowie 2,5 Zoll SSDs verbaubar
Platzangebot:
  • ATX Netzteil verbaubar
  • Grafikkarten mit maximaler Länge von 310mm
  • CPU-Kühler mit maximaler Höhe von 186mm (ohne Seitenlüfter)
Besonderheiten:USB 3.0, Front Audio, waschbarer Staubfilter, Lüftersteuerung, Hot-Swap für 2,5 Zoll Laufwerke

Äußeres Erscheinungsbild

Das Unternehmen Aerocool bietet im Rahmen der PGS-Serie (Performance Gaming System) das XPredator in verschiedenen Formen an.

In unserem Test befindet sich das X3, welches ein Ableger vom gleichnamigen XPredator Big-Tower ist. Der Hersteller deklariert seinen Big-Tower als „Original Series“, was darauf schließen lässt das die Midi-Tower XPredator X1 und X3 wohl die kleinen Brüder dieser Reihe sind.

Das Aerocool XPredator X3 kann in vier verschiedenen Farbvarianten erworben werden, in unserem Test haben wir die „White Edition“, wobei das Weiß an einigen Stellen auch mit der Farbe schwarz gepaart wurde, zum Beispiel in der Front. Die weiteren zu erwerbenden Farben sind „Avenger, Devil Red und Evil Black Edition“. Hierbei scheint die Devil Red Edition die aggressivste Farbe dar zustellen.

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Wie eingangs schon erwähnt wurde, sind bei der „White Edition“ auch einige schwarze Akzente vorzufinden. Diese befinden sich verstärkt in der Front, denn hier kommt Mesh zum Einsatz, so auch für die drei vorhandenen 5,25 Zoll Laufwerks-Einschübe. Dabei bietet eine Laufwerksblende die Möglichkeit ein 3,5 Zoll Laufwerk oder anderes einzubauen.

Die Seiten vom XPredator wurden etwas abgeschrägt und dienen nicht zur Abfuhr bzw. Belüftung, sondern sind aus rein optischen Gründen vorhanden.

Beim weiteren Betrachten im oberen Bereich des Gehäuses fällt natürlich das Frontpanel auf, dass auch keineswegs dezent integriert wurde, sondern schon den ein oder anderen Blick auf sich ziehen möchte. Hier sind bis auf USB 2.0 alle wichtigen Anschlüsse wie USB 3.0 und Audio vorzufinden.

Jedoch wurden die Anschlüsse eher mittig gesetzt, womit die Regler der Lüftersteuerung (links und rechts außen) viel eher ins Auge stechen. Diese sollen je einen Lüfter steuern und maximal 25 Watt (12,5V pro Schiene) zur Verfügung stellen.

Doch falls die Aufmerksamkeit des Frontpanels noch nicht getilgt ist, braucht man nur weiter zu schauen, der weiße Power Button sticht durch den schwarzen Hintergrund heraus und fordert zum Drücken auf Engine Start.

Hinter dem Power Button lässt sich ein Hot-Swap für 2,5 Zoll Laufwerke vorfinden, aber auch eine Ablage, die sogar rutschfest ist und beispielsweise für USB-Sticks dienen kann.

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Die beiden Seitenteile unterscheiden sich grundlegend, denn das Gehäuse bietet natürlich ein Sichtfenster, wie es sich für Gamer-Gehäuse gehört. Dementsprechend kann auf der linken Seite durch das Sichtfenster auf die verbaute Hardware geschaut werden.

Weiterhin wird durch eine aerodynamische Form der Festplattenkäfig abgedeckt, da die Fixierung wohl eher auf Mainboard und Co. liegen soll.

Doch es wird außerdem die Möglichkeit geboten zwei Lüfter in das Seitenteil zu verbauen, um zum Beispiel mittels LED-Lüfter sich von der (Gamer) Masse abzuheben. Das rechte Seitenteil wurde ganz schlicht ohne jegliche Design-Anpassungen gestaltet.

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Bei der Betrachtung der Rückseite lässt sich die standartisierte Form der einzelnen Gehäuseabschnitte vorfinden. Die Rückseite ist im Prinzip komplett in weiß gestaltet worden, lediglich vier Gummipuffer für die Schlauchdurchführungen sind in der Farbe schwarz vorzufinden.

Von unten betrachtet, lässt sich als erstes die Netzteilöffnung vorfinden, darüber sind die Erweiterungsslots. Insgesamt gibt es acht Erweiterungsslots, womit theoretisch ein Quad SLI/Crossfire System ermöglicht werden kann.

Neben den Erweiterungsslots befinden sich zwei Schlauchdurchführungen, während über den Slots der rückwärtige Lüfter als auch die Aussparung vom I/O Panel vorzufinden ist. Über dem letztgenanntem befinden sich nochmals zwei Schlauchdurchführungen.

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Ein besonderes Highlight des Gehäuses sind wohl die auf dem Deckel befindlichen Lüftungsschlitze/lamellen. Diese erlauben es durch einen Schieberegler entweder die Kühllleistung oder die Lautstärke den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Der Schieberegler kann hierbei die Lüftungsklappen in verschiedene Positionen bringen. Dieses Gimmick wird wohl auch seinen Anklang beim Erhaschen von Aufmerksamkeit erzielen.

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Inneres Erscheinungsbild

Für die Betrachtung der Features im Gehäuseinneren, wird das linke Seitenteil mittels Rändelschrauben abgenommen.An dieser Stelle fällt nochmals die stabile Verarbeitung des Seitenteils sowie die ordentliche Einarbeitung des Plexiglases auf- doch zurück zum Inneren.

Im Innenraum setzt sich die Farbgebung größtenteils fort, doch sind an einigen Stellen auch wieder schwarze Akzente gesetzt worden, so zum Beispiel bei den Festplatteneinschüben oder den Abdeckungen der Erweiterungsslots.

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Angefangen bei der Betrachtung im Mainboardtray sticht nicht nur die große Aussparung für einen unkomplizierten CPU-Kühlerwechsel auf, sondern auch die Gummipuffer für die Kabeldurchführungen.

Beides scheint ausreichend bemessen zu sein und es dürfte auch kein Problem darstellen breite Kabel im Gehäuse zu verlegen. Des Weiteren können 186mm hohe CPU-Kühler im Gehäuse untergebracht werden, jedoch mit der Bedingung, keine Lüfter im Seitenteil zu montieren.

Weiterhin sind die acht Erweiterungsslots noch zu bemerken, die ohne Probleme ein Multi-GPU-System bergen können. Vorraussetzung hierfür ist jedoch eine maximale Länge der Grafikkarten von 310mm, womit fast alle Karten mit einer solchen Länge Unterschlupf im Gehäuse finden.

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Nach dem Herausstellen der Features vom Mainboardtray geht es weiter mit den Laufwerkseinschüben sowie dem Festplattenschacht.

Die Laufwerke werden in den entsprechenden Schacht lediglich eingeschoben und dann mittels „Klammern“ festgehalten, dies geschieht ohne jegliche Werkzeuge. Ingesamt können drei optische Laufwerke montiert werden, wobei der Hersteller eine Blende im letzten Schacht integriert, die es erlaubt ein 3,5 Zoll Laufwerk aufzunehmen. Der Mechanismus für die Montage funktioniert anstandslos und ist vom Halt fast gleichzusetzen mit Schrauben.

Unter dem Laufwerksschacht lässt sich der Festplattenschacht vorfinden. Dieser bietet für insgesamt acht Festplatten im 3,5- aber auch 2,5-Zoll-Format Platz. Für die Montage können die einzelnen Schienen ohne großen Aufwand aus dem Schacht heraus gezogen und wieder eingeschoben werden.

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Auch hier kommt für die Montage ein halbwegs werkzeugloser Einbau zu Stande, denn während 3,5 Zoll Festplatten werkzeuglos an stiftähnliche Halterungen befestigt werden, müssen die kleinen Festplatten im 2,5 Zoll Format verschraubt werden. Ebenfalls zu betonen sind bei den Halterungen noch die vorgesehenen Entkopplungen (später mehr dazu), welche die Schwingungen dämpfen.

Auf dem Boden vom XPredator X3 lassen sich ATX- Netzteile montieren. Hierbei können die Netzteile maximal so lang wie die Grafikkarten sein, das Maß beläuft sich dabei auf 310mm, jedoch mit der Einschränkung, dass hinter dem Festplattenkäfig kein Lüfter verbaut werden darf (vor allem nicht im unteren Bereich).

Das Netzteil wird sicher auf zwei Gummihaltern montiert und zusätzlich befindet sich an der Innenseite des Gehäuses ein Rahmen für die Dämpfung von Vibrationen. Im Übrigen befindet sich auf der Unterseite vom Gehäuse ein herausziehbarer und abwaschbarer Staubfilter für das Netzteil.

Praxistest und Messungen

Im praktischen Teil unseres Testdurchlaufes wird die Entkopplungsintensität sowie die Lautstärke der vorinstallierten Lüfter getestet.Für den Lautstärketest kommt ein Schallpegel-Messgerät (MC Check MS-50) zum Einsatz. Hiermit soll ein möglichst objektiver Eindruck ohne die Beeinträchtigung anderer Einflüsse der Lüfter vermittelt werden, weshalb für den Test selbstverständlich ein passives Netzteil verwendet wird

Entkopplungsintensität

Das Aerocool XPredator X3 wird im Prinzip mit drei Entkopplungsmaßnahmen ausgeliefert. Von außen betrachtet beginnend befinden sich auf der Unterseite des Gehäuses Standfüße aus Plastik, die mit Gummiringen umrandet worden sind.

Im Inneren des Gehäuses wird die Entkopplung beim Netzteil und Festplattenschacht fortgesetzt. Das Netzteil wird im Grunde doppelt abgesichert entkoppelt, indem zum Einen auf der Gehäuse-Innenseite ein Rahmen aus Moosgummi ist und auf der Unterseite zwei Standfüße aus Gummi.

Des Weiteren entkoppeln die Schienen des Festplattenkäfigs 3,5-Zoll-Festplatten, jedoch können keine 2,5-Zoll-Festplatten entkoppelt werden. Leider fehlt eine entsprechende Entkopplung für diese Laufwerke.

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Lüfter

Die verbauten Lüfter geben bei den ersten Betrachtungen keinen Anlass zur Kritik. Die ersten Runden -frei von Hand- machen beide ohne jegliche auffallenden Geräusche.

Der in der Front verbaute 200mm Lüfter hat seinen Nutzen nicht nur in der Frischluftzufuhr für die Hardware, sondern vermutlich auch darin, Aufmerksamkeit zu erlangen, denn der Lüfter dreht mit blauen LEDs. Der rückwärtige Lüfter erfüllt „lediglich“ seinen Zweck durch die Abfuhr der erwärmten Luft.

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Die getestete Schallpegelmessung fand in der Mitte des Gehäuses statt. Leider fiel die Messung nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv nicht wie erwartet aus.

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Beide Lüfter sind im Betrieb mit 12V niemanden zu empfehlen, denn es lässt sich durchgehend ein starkes Laufgeräusch feststellen. Während der 200mm Lüfter seine Arbeit mit 12Volt noch leise verrichtet, lässt sich vom rückwärtigen Lüfter ein durchgehendes „Klacker“-Geräusch vernehmen.

Der 200mm Lüfter kann im Prinzip anschließend kaum noch per Lüftersteuerung geregelt werden, da er weder bei 7 Volt geschweige denn bei 5 Volt anläuft. Erst wenn dem 200mm Lüfter „Starthilfe“ -per Hand- gegeben wird, verrichtet er seinen Dienst bei 7 bzw. 5 Volt leise.

Der 140mm Lüfter wird durch die Drosselung zwar leiser, doch das Klackern bleibt, sprich die Lautstärke passt bei 5 Volt, aber das Klackern entwickelt sich als nervtötend.

Fazit

Nach unserem bekannten Testszenario stellt sich natürlich die Frage, ob sich das Gehäuse lohnt. Zu dieser Frage sollte jedem geneigten Käufer im Hinterkopf bleiben, welche optische Gestaltung vorzüglich ist, denn über den Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Doch wer ein Gaming-Gehäuse sucht, wird vermutlich vom Design nicht enttäuscht, denn es sind die kleinen Features, wie zum Beispiel die herausklappbaren Lüfterklappen, die das Herz des Gamers höher schlagen lassen.

Abseits dessen lässt sich jedoch bestätigen, dass im Aerocool XPredator X3 viele Features vorzufinden sind, die vor allem für das Preis/Leistungsverhältnis nicht standardmäßig zu erwarten sind. Darunter fallen zum Beispiel die integrierte Lüftersteuerung, ein Dock für 2,5-Zoll-Festplatten und das Seitenfenster.

Doch auch ohne die nicht erwarteten Features bietet das Gehäuse ein gutes Platzangebot mit durchdachtem Kabelmanagement sowie eine werkzeuglose Montage für Laufwerke und Festplatten. Neben diesen Ausstattungsmerkmalen gefällt zudem die Erweiterbarkeit für Lüfter und der vorhandene abwaschbare Staubfilter.

Aerocool X3 START

Leider kommt das Aerocool XPredator X3 nicht ganz kritikfrei aus unseren Tests heraus. Wie bereits im Praxistest erwähnt sind die verbauten Lüfter deutlich wahrnehmbar und passen leider absolut nicht in das Gesamtkonzept eines „Gaming-Gehäuses“!

Vor allem in Anbetracht dessen, dass eine Lüftersteuerung verbaut worden ist, die jedoch gar nicht beim 200mm Lüfter zieht, da dieser bei 7 bzw. 5 Volt gar nicht erst freiwillig anläuft.Die Verarbeitungsqualität war im Grunde relativ solide, doch auch hier fielen ein bis zwei Kleinigkeiten auf.

Die beiden Seitenteile sind äußerst schwergängig zu öffnen bzw. zu schließen. Außerdem wirkten die Lüfterklappen etwas schwächlig, sodass der Eindruck ensteht, dass dieses Gimmick nicht lange erhalten bleibt.

Abschließend kann nochmal als Pluspunkt der Preis zu Gute geführt werden, denn dieser beläuft sich auf knapp 90€ für die weiße Ausführung und ist in Zusammenhang mit den Features und der Grundverarbeitung absolut vertretbar, sofern ein Gehäuse gesucht wird, das in optischer Hinsicht gefallen soll.

Letzlich verfehlt das Aerocool XPredator X3 knapp den goldenen Award, vor allem aufgrund der verbauten Lüfter, die mit aller Wahrscheinlichkeit ausgetauscht werden müssen und somit den Preis des Gehäuses unnötigerweise erhöhen.

Doch für die erbrachte Leistung, die sehr vielversprechend und auch empfehlenswert ist, erhält das XPredator X3 unseren Triple Silver Award!

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