Test: Kingston HyperX Beast 16GB-Kit 1866Mhz

Für das erste Arbeitsspeicher Review von Whitex-Modd, haben wir uns etwas spezielles vom Hersteller Kingston zukommen lassen. Es handelt sich hierbei um die neue Erweiterung der HyperX Serie – die HyperX Beast. Diese unterscheiden sich in vielen verschiedenen Faktoren, beispielsweise in der Farbgebung oder der Größe der Heatpreader, welche deutlich verkleinert wurden.

Die neuen HyperX Beast Kits sind in einer 8GB, 16GB, 32GB und 64GB Variante erhältlich, welche entweder mit 1.5V oder 1.65V betrieben werden müssen und eine Taktfrequenz von 1600-2133Mhz vorweisen. Somit hat Kingston wieder einmal ein sehr weites Spektrum an Speichermodulen hergestellt, welche einen sehr viel versprechenden ersten Eindruck hinterlassen.

Wie die Leistungsunterschiede im Vergleich zu den HyperX Predator aussehen, werden wir auf den folgenden Seiten klären. Viel Spaß beim Lesen!

Wir danken Kingston für die Bereitstellung der Testmuster.

Lieferumfang

Bei der Verpackung hält sich Kingston wie gewohnt zurück und gestaltet die Umhüllung der Speicherriegel eher Sinn und Zweck erfüllend. Die Module befinden sich in einer schwarzen Plastik-Verpackung, die mit einer durchsichtigen Vorderseite  versehen ist. Die Module selbst sind im Inneren an den Seitenankern angesteckt. Mit Hilfe eines Aufklebers, worauf sich schon einige informative Details zum 16GB-Kit befinden, werden die zwei Elemente der Verpackung zusammen gehalten.

Thumbnail image Thumbnail image Thumbnail image

Impressionen und Technische Daten

 

Thumbnail image   Thumbnail image

Die Kingston HyperX Beast mit schwarzem Headspreader machen eine gute Figur
Wie zu sehen ist hat Kingston den Look der neuen HyperX Beast Serie deutlich verändert. Anstelle der blauen, riesigen Heatspreadern wurden hier kleinere schwarze Heatspreader aus Aluminium eingesetzt, welche einen aggressiven und biestigen Eindruck vermitteln. Die Kühlfläche ist im Vergleich zu den HyperX Predator deutlich verringert worden, somit sind die Arbeitsspeicher auch für Nutzer interessant, die an Platzmangel leiden.

Auf allen Modulen finden wir wieder die typische HyperX Beschriftung sowie genauere Details zum Speicher. Auch am Gewicht spürt man einen deutlichen Unterschied zu den HyperX Predator, welche spürbar schwerer sind. Sowohl an der Verarbeitung als auch an der Qualität haben wir nichts zu bemängeln, die RAM-Module machen einen sehr hochwertigen und erstklassigen Eindruck.

Thumbnail image Thumbnail image Thumbnail image

Geliefert werden die Biester Namens HyperX Beast (KHX18C10T3K2/16X) mit einer Standard Takt-Frequenz von 1866 MHz und mit Latenzen von CL10 10-10–10–27 1T. Im Bios kann man zwischen zwei XMP-Profilen wählen. Wobei Profil #1 die bereits erwähnten Einstellungen besitzt. XMP-Profil #2 ist hingegen mit etwas schärferen Latenze, jedoch einer geringeren Takt-Frequenz ausgestattet, 1600 Mhz bei CL9 9-9-9-27 1T. Herstellerspezifisch sollen beide Profile mit einer VDRAM Spannung von 1.5V stabil laufen.

Auch unter CPU-Z werden die Profile richtig angezeigt, zudem findet man auch Informationen zum Produktionsdatum uvm.

  

Kingston HyperX Beast 1866Mhz CL10 16 GB 2 x 8GB
Speicherkapazität2 x 8 GB
Geschwindigkeit1866 MHz
Voltage1.5 V
XMP ProfileDual-Channel Kit2Ja
Maße in mm133,35 x 35,90 x 7,24
DDR3Ja
Preis115€ (Januar 2013)

XMP TIMING PARAMETERS

  • JEDEC: DDR3-1333 CL9-9-9 @1.5V
  • XMP Profile #1: D3-1866 CL9-11-9 @1.65V
  • XMP Profile #2: D3-1600 CL9-9-9 @1.65V

– Kapazität 8GB–64GB (mit 8GB, 16GB, 32GB und 64GB Kits)
– Geschwindigkeit bis zu 2400MHz
– 1.5V & 1.65 V Betriebsspannung
– XMP-Profile für Intel Systeme
– Kompatibel zu P55, H67, P67, Z68, H61 (AG), X79 und Z77 Intel- als auch;  A75, A87, A88, A89, A78 und E35  (Fusion) AMD-Chipsätze
– sorgfältig ausgesuchte Premium-Chips für maximale Performance und Übertaktbarkeit
– dynamisches Design, basierend auf einem edlen Schwarzton
– 100 % werkseitig getestet
– lebenslange Garantie

Testsystem und Testszenario

Hardware:

  • Prozessor: Intel i5 2500K @ 4.5 Ghz 1.264V
  • Mainboard: Asrock P67 Pro 3
  • Grafikkarte: Asus HD 6870
  • Arbeitsspeicher: HyperX Beast 16GB-Kit 1866Mhz
  • HDD: Samsung Spinpoint F3 500GB
  • Netzteil: Cougar A 450
  • Gehäuse: Akasa VenomToxic – Yellow
  • Windows 7 64 Bit Service Pack 1

Overclocking:

Um einen möglichst großen Einblick über das Übertaktungspotential zu schaffen, haben wir verschiedene Schwerpunkte bei der Übertaktung der RAMs ausgesucht. Zum einem möchten wir bei der Standardspannung von 1.5V die höchsten erreichbaren Taktraten sowie Timings erzielen.

Des Weiteren möchten wir bei erhöhter Spannung von 1.65V die Taktrate sowie die Latenzen so gut wie möglich einstellen, so das ein Benchmark möglich ist. Die andere Methode beruht darauf, bei 1.5V Spannung die Timings so gering wie möglich einzustellen. Als Zusatz werden wir diese Methode mit einer Spannung von 1.65V wiederholen.

  

Warnung: Es ist nicht zu empfehlen die Speichermodule im Dauerbetrieb auf 1.65V laufen zu lassen. Da Intel eine maximale Spannung von 1.57V angibt. Die von uns erzielten Timings und Takt-Raten sind nicht pauschal zu übernehmen, da jedes System über eine andere Konfiguration verfügt und jede noch so kleine Abweichung kann zu unterschiedlichen Ergebnissen beim Übertakten führen. Daher gilt wie immer, selbst ausprobieren, bis man den besten Wert für seine eigenen Bedürfnisse herausgefunden hat.

Spannung in VTaktraten in MhzLatenzen1T/2T
1.51833 Std.9-9-9-27 oc1
1.52133 oc10-11-10-30 oc1
1.651833 Std.8-9-8-25 oc1
1.652133 oc9-11-10-30 oc1

Ergebnisse:

Wie zu sehen sind die HyperX Beast übertaktungsfreudig, wenn es um die Takt-Frequenz geht. Die Takt-Raten konnten wir sogar bei einer Spannung von 1.5V bis auf 2133Mhz anheben, wobei die Latenzen dabei einen Sprung um einen Wert von eins bis drei forderten. Mit einer erhöhten Spannung von 1.65V war es möglich, den ersten Wert der Timings zu senken. Beim Versuch, die restlichen Timings zu senken, begrüßte uns nach einiger Zeit ein Windows Bluescreen.

Benchmarks

Für die Benchmarks nehmen wir die Variante mit erhöhter Spannung und erhöhten Taktraten sowie angepassten Timings (HyperX Beast 16GB – 2133 CL 9-11-10-30 1T @ 1.65V).

Wie auf den Grafiken zu erkennen, erlangt man den größten Leistungsschub mit einem Wechsel von 8GB-1333 CL9 auf 16GB-2133 CL10. Bei Theoretischen Benchmarks wie MaxMem2 oder Sisoft Sandra kommen die 16GB HyperX Beast aus Ihrem Käfigen raus und  zeigen was sie so zu bieten haben.

Allerdings fallen im Gegenzug bei dem Spiele Benchmakrs die Ergebnisse recht Nüchtern aus. Wie erwartet hat man keinen Spürbaren Vorteil von den 16GB Ram Modulen die mit 2133 Mhz laufen. Im laufenden Betrieb oder sehr Arbeitsspeicher lastigen Anwendungen wie Sony Vegas oder Photoshop, merkt man doch einen kleinen Unterschied im Betrieb, rein vom Gefühl her beurteilt.

Fazit

Nun sind wir am Ende unseres ersten RAM-Tests angelangt und konnten glücklicherweise sehr gute Ergebnisse erzielen, wie man aus den Benchmarks entnehmen kann. Fangen wir bei den Äußerlichkeiten an, die uns schon zu Beginn des Reviews aufgefallen sind. Die Verarbeitung war, wie von Kingston gewohnt, sehr anspruchsvoll und fehlerfrei, das Design der RAM-Module war wieder einmal etwas ganz neues und ein Unterschied wie Tag und Nacht zu den Kingston HyperX Predator.

Kingston zeigt sich von einer sehr vielfältigen Seite, wenn es um die Optik und das Produktsortiment geht. Auch die inneren Werte des Speichers haben uns nicht enttäuscht und konnten ebenfalls eine Steigerung zu den Predator aufweisen. Da sie wesentlich leichter zu übertakten waren und auch einen Leistungsschub mit sich brachten, sind die HyperX Beast ein gelungener Fortschritt.

Durch die verringerte Höhe der Heatspreader sind die HyperX Beast Riegel nun auch für Nutzer attraktiver geworden, die weniger Platz im Gehäuse zu bieten haben. Leider muss man für solch kraftvolle Riegel von 16GB mit 1866Mhz auch etwas tiefer in die Tasche greifen und ca 115,00 Euro auf den Tisch legen. Dabei sind die HyperX Beast noch im oberen Mittelfeld der Preiskategorie, denn ähnlichen Speicher von konkurrierenden Firmen sind teils teurer.

Insgesamt haben die HyperX Beast in unserem Test einen guten Eindruck bei uns hinterlassen und wir können eine Kaufempfehlung aussprechen.

single-gold-award

Das könnte dir auch gefallen...

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Share with your friends










Submit